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Die jetzige Migrationspolitik ist Neokolonialismus



Rainer P, 14.01.2024

Die jetzige Migrationspolitik ist Neokolonialismus

Die wichtigste Ressource eines jeden Landes sind seine Menschen. Indem die
„westlichen Länder“ die Bedingungen dafür schaffen, dass Massen von Menschen
die ärmeren Staaten verlassen, um billige Arbeitskräfte anzulocken, entziehen sie diesen
Staaten massenhaft die Ressource Mensch. Diese Menschen haben hier keine
Rechte, können beliebig wieder zurückgeschickt werden und leiden unter Rassismus.
Weiter werden sie dazu benutzt, um die ärmeren Bevölkerungsschichten gegeneinander
auszuspielen. Damit setzen die „westlichen Länder“ die Kolonialpolitik der letzten Jahrhunderte
fort.

Der Ausweg aus der Migrationskrise ist, die Ursachen der Migration zu bekämpfen. Als Wiedergutmachung der Verbrechen der Kolonialzeit müssen alle westlichen Länder mindestens
5% ihres Bruttosozialproduktes im Jahr an die ärmeren Länder abgeben, um dort die Ursachen der Migration zu bekämpfen. Insbesondere sollten die Gelder in die Bildung und in die Bekämpfung der Armut verwendet werden. Die Länder müssen selbst entscheiden können wie diese Gelder verwendet werden. Leuchtturmprojekte, wie zum Beispiel der Bau des Assuanstaudammes in Ägypten in den 60ziger Jahren, sollten für jedes der ärmeren Ländern gefunden werden. Es dürfen keine Waffen mehr in diese Gebiete geschickt werden, Militäraktionen des Westens in anderen Ländern müssen verboten und sanktioniert werden. Die Einmischung in innere Angelegenheiten muss sofort beendet werden, insbesondere die Schürung von ethnischen Spannungen. Der Handel mit diesen Ländern muss fair und ausgewogen sein. Eine wirtschaftliche Zusammenarbeit sollte vor allem im Interesse dieser Länder sein.

Sanktionen gegen Länder wie z.B. Kuba, Venezuela oder den Iran sind sofort zu beenden.

Ein Lösung der Migrationskrise setzt auch voraus, dass die westlichen Staaten aufhören, sich mit ihren „westlichen Werten“ als das Non Plus Ultra zu fühlen. Das überziehen dieser Länder mit „westlicher Werte“ Propaganda über Satelliten, Funk und Internet wird unterbunden.

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